Volleyball-Herbst-Camp 2005 volleyfuture.de
Text: Rico Fritzsch

Ferienflaute? Nicht mit uns und Volleyball!

Erschöpft sind sie und abgekämpft, aber glücklich und zufrieden, etwas gelernt zu haben. Ein bisschen wehmütig, dass es schon vorbei ist, haben sie ihre Sachen gepackt und sind auf dem Heimweg. Die Rede ist von den Teilnehmern des Volleyball-Herbst-Camps für Kids in der Tabakstanne Thalheim.
Die Beweggründe, weshalb sie sich heuer angemeldet haben sind vielschichtig: Die einen wollen in den Ferien was machen und nicht gelangweilt zuhause warten. Die anderen wurden von ihren Eltern oder ihrem Verein ermutigt, doch was Sinnvolles zu machen bzw. an der Spielpraxis oder speziellen Elementen zu arbeiten. Die meisten wollen was lernen, sich verbessern, ihre Fehler beim Volleyballspiel erkennen und bearbeiten oder einfach richtig auf den Ball hauen. Doch eines haben die Kinder und Jugendlichen gemeinsam: Spaß am Volleyballspielen. Und sie kommen von Überall her. Mancher reiste sogar aus dem Saarland bis ins Erzgebirge.
Der Tagesablauf ist einfach und überschaubar: Zwei Trainingseinheiten von je 2,5 Stunden am Tag in der Grundschul-Sporthalle. Es wird voll gepowert. Umfangreiches Frühstücks- und Abendbüffet, Mittagessen mit Nachschlaggarantie und ausreichend Getränke sind in der Tabakstanne selbstverständlich. Sogar ein Vesper mit guten Kuchen ist dabei. Für genug Pause ist gesorgt, nichts ist Pflicht. Wenn sie wollen, geht es zweimal ins Erzgebirgsbad und abends ist ein Kinofilm oder Disko angesagt.  Dann sind sie garantiert kaputt.

Seit 2003 organisiert Rico Fritzsch von volleyfuture.de diese Camps. Es gibt sie in den Frühjahrs-, Oster-, Sommer-, Herbst- und Winterferien. Ziel ist es, den Kindern, die gern Volleyball spielen, ob freizeitmäßig oder im Verein, die Möglichkeit zu bieten, etwas draus zu machen, sie dafür zu begeistern und zu motivieren, weiterzumachen. Jeder kann Volleyball spielen und kann hier immer etwas dazulernen.

Jeder findet gleichermaßen Beachtung und wird in der Trainingsarbeit und ins Spiel integriert. Auf alle Bedürfnisse geht der Trainer ein. Die Kids sind unglaublich wissbegierig und scheinen unerschöpflich, können nicht genug bekommen und motivieren sich gegenseitig. Ob Aufschläge, zielgenaues Zuspiel - Pritschen und Baggern - sowie Angreifen, ob Sprungkraft, Schnelligkeit oder Koordination. Es gibt (fast) nichts, was nicht in Wettbewerbsform zu bringen ist. Und spielen, spielen, spielen...  Sie sollen an ihre Grenzen stoßen und diese achten lernen, ohne sich körperlich zu überfordern. Schon nach 3 Trainingseinheiten ist eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen und in manchem schlummert ein richtiges Volleyball-Talent.

Den Kids jedenfalls gefällt's. Einige kamen jetzt schon das Dritte Mal. Andere brachten Freunde oder Mannschaftskameraden mit. Und Sinn ergibt es allemal: Sportliche Betätigung ist immer gut, soziale Konflikte lernen Kinder auch im Spiel lösen und spüren, dass sie etwas sind und sich spielend verbessern können.

Informationen zu allen Camps erhalten Interessenten unter www.volleyfuture.de